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WENN DU LACHST UND TANZT VOR MIR IM REGEN, VERSCHWINDEN SIE, DIE BITTERRESTEN TRÄNEN
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Die schlimmste Art jemanden zu vermissen ist wenn man neber jemanden sitzt und weiss das diese Person nie zu einem gehoeren wird http://www.summer-breeze.de/files/flyer/SummerBreeze_Flyer_D.jpg





Tag I

Ihr fragt mich was angst ist ? hm angst kann sehr vieles sein.
Ich konnte mich lange nicht daran erinnern was angst wirklich bedeutet. Bis ich sie am tag x wieder zu spüren bekam. Doch die angst war ungewöhnlich, anders als sonst. nichts da was dich erschrecken könnte und doch hatte ich angst. Ich hatte angst jemanden zu verlieren. Jemanden den ich verliere der aber doch nicht aus meinen leben tritt.
Wohl habe ich nichts aus der vergangenheit mt ins jetzt genommen auser meines erscheines die zigaretten die ich wieder rauche. das einzigste das ich wieder mit ins jetzt nehmen konnte. Andere sachen habe ich verloren.
Ich erinnere mich noch genau an die worte die aus ihren mund kamen, die mein körper zum zucken brachten, mich zittern liesen. Meine beine wurden schwach. Ich konnte ihr kaum noch zuhören. eine welt zerbrach in mir. in meinen kopf.
ich sah die letzte zeit wie in einem film den man zurück spult wie machinengewehrsalven an meinen kopf vorbeiziehen.
Ich sehe fast sekündlich das bild von ihr das vor meinen augen aufsteigt. Schwerenschrittes stapfte ich schritt für schritt in das suicide apartment...besser gesagt mein zuhause.
Ich habe nicht damit gerechnet das ich noch lebendig mein zimmer erreiche. schritt für schritt quälte ich mich das treppengeländer hinauf. Fast blind bewegte ich mich in meinen eigenen vier wänden, so viele bilder schossen mir mit einem schlag durch meine gedanken. konnte es nicht stoppen.
langsam ging ich stufe für stufe nach oben. ich befürchtete im letzten moment zu stolpern und mir das genick zu brechen.
Doch als die tür meines zimmers hinter mir ins schloss gefallen war, wusste ich intuitiv das es noch nicht zu ende ist. Doch freuen konnte ich mich nicht darüber. Habe mich erst nicht mehr aus dem raum getraut vor angst ihr gegenüberzustehen. endloses schweigen beiderseits. schmerzen machen sich in meinem kopf breit. bis jetzt habe ich mich nicht in ihre nähe getraut aus angst doch zu stolpern. wobei es das naheliegendste wäre ihr gegenüber zu stehen und ein wort zu sprechen.
Nun stehe ich vor dem spiegel im bad und sehe mir zu wie ich vergeblich versuche meinen strubbeligen nassen haaren eine frisur zu verpassen die nur ansatzweise gut aussieht. das augenpaar das mir aus dem badezimmerspiegel entgegenblickt kenne ich nur zu gut. ich habe unzählge male in diese augen geblickt und ihre blicke haben bände gesprochen.
Auf einmal nach diesen einem wort der person die mir so viel bedeutet hatte, sehe ich die menschen aus einer ganz anderen perspektive ich bemerkte das am folgendem ort:

In dem Wirtshaus, in dem wir uns gezwungenermaßen an diesem Abend befinden, sitzt mir am Tisch ein Ehepaar in den mittleren Jahren gegenüber, das damit beschäftigt war, salzige und vor Fett nur so triefende Nahrung in schmatzenden Münder zu schaufeln. Der Mann zerreißt ein gebratenes Huhn mit den Händen und leckt sich
die Finger ab. Die Frau schnappt hastig nach einer Gabel, auf der sich wässriger Krautsalat befinden. Die beiden erzählen stolz von ihren Blutwerten und behaupten, dass man, wenn man mit der Nahrung zu viel Salz aufnimmt, einfach mehr trinken müsse. Ich trinke sowieso
viel Bier;, sagt der Mann und beißt in seine Hühnerkeule. Ich
kontrolliere kurz ein paar Register in meinem Kopf und komme
schließlich zu der Feststellung, dass er den Satz, den er eben sagte, todernst gemeint hat und von der Richtigkeit dessen Inhalts überzeugt war. In meiner Phantasie schreie ich den beiden; Salz bindet das Wasser in den Zellen, verdammt noch mal; und Alkohol gilt nicht als
Flüssigkeit, ins Gesicht. Doch in der Realität halte in meinem Mund und versuche, mir den Ekel, den die beiden in mir verursachen, nicht
anmerken zu lassen. Auf ihren hochroten Köpfen bilden sich über den
zusammengekniffenen Schweinsaugen die ersten, kleinen
Schweißperlen. Angst beschleicht mich in dieser Situation lediglich
in dem Augenblick, in dem ich mir eingestehen muß, dass diese beiden Menschen keinen blassen Schimmer davon haben, was in der Welt um sie herum passiert und dass sie die Grenzen ihrer Köpfe niemals überschreiten werden.

Abends im Bett beschleicht mich kurz ein Gefühl, das mich an Angst erinnert.
Ich habe dieses Gefühl an diesem Ort empfunden wo dieses eine wort gefallen war. Schluss. Es war eine
Form von Angst, die ich vorher noch nicht kannte und die sich
mittlerweile auf ein Minimum reduziert hat bzw. so gut wie gar nicht
mehr vorhanden ist.
Bin ich so anders als andere?
Ich frage mich ob ich die angst bin und der hass den ich habe.
Doch ich denke nicht weiter darüber nach. Ich zünde eine Kerze an und schlafe langsam ein.
Bin ich nun krank? frage ich mich und die bilder zogen weiter in meinem kopf wie ein ice zug vorbei bis ich einschlief.


Tag II
Am nächsten tag stehe ich wieder vor dem spiegel. er ist angelaufen. kann mein ich kaum noch sehen. ich knie auf dem bode weil ich keine kraft mehr habe zu stehen.
die ersten tränen rollen meine warme zarte wange herunter und hinterlassen einen salzigen strich hintersich.
als die erste träne auf dem boden aufkam und sich in 100 kleine tröpfchen zerteilte
hab ich gemerkt das dies ein ausweg ist. ein ventil meiner seele.
doch schon nach wenigen minuten merkte ich das ich nicht ewig weinen konnte. deswegen könnte ich schon wieder heulen. ich stand wieder auf zog mir schnell was warmes über meinen körper nahm den schlüssel in die hand und verschwand aus dem haus. hatte wieder gehofft irgendwie von der treppe zu fallen doch auch das war nur ein gedanke als ich unten ankam. als ich die verdunkelten straßen entlang lief schauten mich alle menschen an als hätten sie noch nie einen verlassenen jungen gesehen.
sie ziehen an mir vorbei wie lichter auf einer autobahn bei nacht. es ist spannend zuzuschauen wie menschen von a nach b laufen, leuten guten tag sagen die sie noch nie zuvor gesehen haben und doch ein freundliches breites grinsen aufweisen. für kurze zeit konnte ich vergessen, doch die erinnerungen holen mich wieder ein.ich hasse erinnerungen
die erinnerung ist wie ein hund der sich hinlegt wo er will.
sie kommt und geht ohne es vorher anzukündigen.
ich hockte mich auf eine nahegelegene bank machte mir eine zigarette an und schon bin ich in einem gedankenholochaust gefangen. ich merkte das ich anfing die sachen die mir so viel bedeuteten zu vergessen und zu verarbeiten.
ich merkte nur die zeit kann die wunden heilen
auch wenn einige narben zurück bleiben. narben, unsichtbar aber doch sind sie da. nicht äuserlich...sondern innerlich
ich fühle mich gerade wie ein schachbrett in denen ich die schwarzen als auch die weißen figuren spiele und egal was ich mache bin ich gewinner und gleichzeitig auch verlierer.

Nach 4 minuten verschwand der zigarettenstummel auf dem boden und ich sah wie langsam das helle leuchten der glut began weniger zu werden.
sie hat kein brenstoff mehr um weiter zu glühen und vielleicht fehlt ihr auch die luft.
so dumm es auch klingen mag ich hatte eine verbindung zur klug der zigarette so wie die glut immer weniger brennmaterial hat so hab auch immer weniger um mich zu stützen
und die größte stütze habe ich verloren. und genauso wie die glut die immer weniger luft bekommt fühle ich mich auch, wie als hätte ich eine schlinge um den hals die sich mit jedem atemzug zuzieht.

ich kramte ein wenig in meinen taschen und greifte nach meinem handy um zu schauen welche termine den heute wieder anstehen und ich sah das ich heute abend nicht alleine sein werde. nein freunde haben mich zu ihnen eingeladen.
freunde? ich kann dieses wort nicht mehr definieren. schon längst habe ich vergessen was das bedeutet, einen freund zu haben.
ich schaute auf meine vergilbte schwarze uhr und sah es ist schon wieder 12 uhr. die sonne steht mitten dem himmel. doch dunkle graue regenwolken kreisen die sonne immer weiter ein bis sie letzentlich ganz verschwunden war. ich dachte nach und kam zu dem entschluss das es der sonne genauso geht wie mir eigentlich ein einst fröhlicher mensch glühend vor power und ehrgeiz doch immer mehr leute, sachen, objekte, personen, situationen bringen immer mehr schatten in das leben bis man sich selbst nicht mehr sieht wie bei der sonne. man sieht sie nicht mehr aber dennoch ist sie da.
niemand sieht was in mir vorgeht aber ich bin da . ob ich lebe ist eine andere frage. da kommt es darauf an wie man leben definiert einerseits atme ich andere seits kann ich das was ich mache und tue nicht leben nennen.

ich schaute auf die kirchenuhr und sah das die uhr gleich 6 mal schlagen wird. es ist zeit einen freund zu treffen. einen menschen dem ich mal wichtig war, bin ich meinen freunden noch wichtig, sind sie mir noch wichtig, was ist ein richtiger freund ?

doch das sollte ich heute abend am eigenen leibe erfahren
als mein freund wusste was los ist. tröstete er mich nahm mich ihn die arme und ersetzte eine fehlende stütze. nein es kam sogar noch eine stütze hinzu
ich spürte ds erste mal seit langen wieder ein gefühl von wärme, geborgenheit und das gefühl für andere wichtig zu sein. menschen die um mich weinen würden so wenn ich mal nicht mehr da bin

vielleicht gibt es viele menschen die man freunde nennen kann doch welcher von denen ein richtiger freund ist merkt man meistens erst wenn es zu spät ist.
doch bei mir kam die stütze rechtzeitig und ich musste nicht so enden wie viele andere die sich mit einer rasierklinge die adern aufschneiden sich in die weiße badewanne legen, ihre augen schließen und darauf warten bis der langersehte tod eintritt.

in den armen gehalten zu werden war eine große erleichterung doch hat es nichts an meinem gedankenchaos geändert und doch habe ich mich seit langem wieder einmal wohlgefühlt
und konnte für kurze zeit den ganzen stress den mir andere menschen anhängen einfach mal für kurze zeit vergessen,sie vergessen der grund all dem.

bin ich krank?
wieder stelle ich mir diese frage als ich enkleidet in meinem bett liege und ohne zu blinzeln an die kalte decke starre.
ein moment als würde die zeit stehen bleiben.
alles würde stehen bleiben auser du alleine bewegst dich.
als wär man alleine auf der welt.
ich schalte den fernseher ein und sehe das es nichts sehenswertes gibt im fernsehen auser quizshows in der man geldgewinnen kann das deren anrufer für kurze zeit ein glücksgefühl in sich aufkommen lässt, frauen die sich langsam enkleiden, und werbesendungen in dem sie versuchen der eh schon verdummten menschheit irgendwelche sinnlose waren zu verkaufen, wie in einer endlosschleife. und schon wieder muss ich einen vergleich zum leben ziehen so wie jeden abend dasselbe flache fernsehprogramm läuft so durchlebe auch ich fast jeden tag dasselbe.

Alltag. Ja der alltag ist das was so viele menschen verrückt macht jeden tag dasselbe wie am fliesband wo das eine teil genauso aussieht wie das andere. sie versuchen einen ausweg zu finden. meistens endet das im urlaub. ich versuche auch einen ausweg zu finden aus dem alltag und aus dem nachtrauern,ausdem gedankenholochaust ,..aus dieser welt.
ein ausweg aus dieser welt in der ich aber nicht nur von dieser welt gehe sodern auch wieder kommen kann. der tod ist also keine in betracht zu ziehende option für mich.
doch noch will ich hier nicht weg. nocht nicht.
erst will ich das beenden was mich so bedrückt
es muss doch einen anderen ausweg geben auser den tod.
die zeit? die zeit ist auf eine art und weise ein ausweg.
doch wie viel zeit habe ich noch ? endet die zeit die ich hier auf dieser welt wie ein sträfling in einer 8 quadratmeterzelle abhänge nicht auch mit dem tod?
ich bin mit meinem latein für heute am ende.
stelle mir noch mal die frage ob ich krank bin und schlief ein ohne die frage wirklich beantwortet zu haben.


Tag III
Heute ist der tag gekommen. der tag an den mir das eine wort über die lippen springen wird. und es wird mir noch nicht einmal schwer fallen. so viele informationen aus verschiedenen quellen klopften an mein ohr
die entscheidung ist getroffen.
heute abend soll es sein
doch wann weiß ich nicht.
wo? steht noch in den sternen.

die stunden verstrichen und verstrichen
der zeiger der uhr war nicht mehr zu stoppen.
und selbst wenn ich die baterie aus meiner uhr nehmen würde so das der zeiger stehen bleibt
wird die zeit trotzdem noch weiter laufen.

am abend ist der zeitpunkt gekommen ging in mich
holte luft und sagte bye
..bye für immer
doch nicht nur zu ihr
auch zur restlichen welt

...doch werde ich auch das überleben


End



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